Im Frühling für einen Kurztrip nach Prag starten

Die Natur erwacht, die Temperaturen steigen, aber trotzdem brennt die Sonne  noch nicht so heiß: Das Frühjahr ist die perfekte Zeit für Städtereisen – also der ideale Moment für einen Kurztrip nach Prag. Die „Goldene Stadt“ zählt dank ihrer Architektur und den zahllosen Sehenswürdigkeiten zu den beliebtesten Zielen in Osteuropa und bietet sich ihrer Nähe zu Deutschland wegen für ein verlängertes Wochenende regelrecht an. Weltvermessen gibt ein paar Tipps, was sich im Frühling in Prag so alles machen lässt.

Karlsbrücke Prag (c) Thilo Götze

Karlsbrücke Prag (c) Thilo Götze


Raus an die frische Luft

Wenn die Bäume entlang der Moldau anfangen zu blühen und die Sonne die Luft endlich wieder über zehn Grad erwärmt, dann ist Prag für Einheimische wie auch für Touristen besonders reizvoll. Ab April nimmt der Besucherstrom in der tschechischen Hauptstadt deshalb auch spürbar zu, was sich vor allem am plötzlich wieder einsetzenden Gedränge auf der berühmten Karlsbrücke ablesen lässt, die im Winter fast schon verwaist wirkt.

Sich durch die Menschenmassen zu kämpfen und hinüber auf die andere Seite der Moldau zu laufen, wo sich der Burgberg erhebt, lohnt sich aber – vor allem im Frühjahr: Denn weit oben von der Prager Burg aus bietet sich ein wunderbarer Panoramaausblick über die Stadt, bei dem sich zeigt, wie grün die Parks bereits sind.

Buntes Aktivitäten-Programm in der ganzen Stadt

DIe weltberühmte Prager Uhr

DIe weltberühmte Prager Uhr

Doch die Natur ist nicht der einzige Grund, der für einen Kurztrip nach Prag im Frühling spricht. Die Stadt wartet in dieser Zeit auch mit allerlei Attraktionen aus, sei es jedes Jahr zu Ostern mit Sonderschifffahrten auf der Moldau oder für Sportliche im Mai beim internationalen Prager Marathon.

Für Familien ist die Prager Kirmes „Matějská pouť“ einen Besuch wert, für Musikfreunde das internationale Musikfestival „Prager Frühling“, bei dem neben tschechischen Musikern auch zahlreiche internationale Stars aufspielen.

Entspannt durch die Altstadt schlendern

Besucher, die gerade diese kulturellen Höhepunkte meiden, genießen wiederum einen anderen Vorteil: Noch sind die Sehenswürdigkeiten nicht allzu überlaufen und in der Altstadt lässt sich zum Beispiel gemütlich schlendern. Lange Warteschlangen sind an der Prager Burg im April und Mai ebenso eher noch nicht zu erwarten.

Böhmische Küche entdecken

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Und auch in den Restaurants ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Touristen einen der guten Tische ergattern – wenn die Sonne mitspielt, dann auch bereits gemütlich im Freien. Bei einem frisch gezapften Bier aus dem nahen Pilsen oder von einer der unzähligen Brauereien schmecken die böhmischen Knödel und der Gulasch dann gleich nochmal so gut. Knödel essen in Prag ist ein absolutes Muss.

Die warmen Nächte zum Tag machen

Ganzjährig spektakulär ist das Nachtleben in Prag, das selbst für osteuropäische Verhältnisse ziemlich intensiv ist. Die Bar-, Kneipen- und Clublandschaft ist groß und fast schon ein wenig unübersichtlich.

Für Besucher, deren Hotel im Zentrum liegt, gibt es dabei  in und rund um die Altstadt bereits einige gute Adressen, etwa mit dem Karlovy Lazne einen der größten Tanztempel der Stadt mit fünf Floors. Gelegen ist dieser Club direkt an der Karlsbrücke.

Authentischer und uriger sind oft jedoch die Kellerkneipen, in denen Livemusik tschechischer Bands und auch alternative Stile geboten werden.

Weltvermessen-Tipp: Das Nachtleben in Prag mit Pissup Reisen entdecken

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