Italien – Sommer voller Dolce Vita

Von den Gipfeln der Südtiroler Dolomiten bis zu den feinsandigen Stränden Siziliens erstreckt sich mit Italien eines der populärsten Urlaubsländer der Erde. Antike Stätten, kulturelle Schmuckkästchen der Renaissance und das verspielte Antlitz der Städte machen den Reiz einer Italienreise aus, wenngleich die imposante Landschaft und die weltberühmte italienische Küche die Seele der Besucher berührt. Zwischen den Fluten der Adria und denen des Tyrrhenischen Meeres gelegen, finden neben geschichtsinteressierten Besuchern auch Erholungssuchende ein Eldorado und romantische Ansprüche werden in Pisa oder Venedig gewiss befriedigt.

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Mit dem Fahrrad um den italienischen Stiefel

Wer den italienischen Stiefel auf Fahrradreisen erobern möchte, kann dies auf den Gestaden der Insel Sardinen tun. Naturschutzgebiete und die Passstraßen im bergigen Hinterland unterbreiten die Option, vom Sattel aus zum Genießer zu avancieren. Eine der schönsten Inseltouren wartet zwischen Alghero und dem Capo Caccia. Am südlichen Ende der Bucht Poto Conte erreichen Radfahrer die Höhle „Grotto Nettuno“, die Neptunsgrotte. Über eine steile Treppe findet man nach 654 Stufen den Eingang der Höhle, welcher nur bei ruhiger See für Besucher geöffnet ist. Anschließend bewältigt man auf Fahrradreisen das imposante Kap, dessen felsige Vorsprünge seit Äonen die salzigen Zungen des Mittelmeeres umspülen. Der vormalig bedeutende Handelsweg zwischen Donau und Adria, die Via Claudia Augusta führt vom südtirolerischen Reschenpass bis in die Lagunenstadt Venedig. Vorbei an Trient und Verona bestaunt man auf seinen gemächlichen Etappen die Kulturgüter und Naturjuwele Oberitaliens.

Rom, die „ewige Stadt“

Die wichtigste Stadt Italiens ist zweifelsohne die 2,7 Millionenstadt Rom. Als Zentrum der römischen Welt kann man auf einer Gruppenreise in Rom nicht nur die liebreizende Architektur des Mittelalters bestaunen, sondern trifft mit dem Kolosseum auch auf den Prachtbau der antiken Herrscher. Der Anspruch, für Rom würde ein ganzes Leben nicht ausreichen, bewahrheitet sich an der Fülle der Sehenswürdigkeiten, die Besucher am Tiber erwartet. Spanische Treppe, Fontana di Trevi und das Pantheon meinen nur einige der Höhepunkte der „Ewigen Stadt“. Begibt man sich auf eine Gruppenreise nach Rom, darf man eine weltweite Einmaligkeit bestaunen. Mitten in der italienischen Kapitale breitet sich ein eigener und gänzlich souveräner Staat aus: Der Vatikan. Spaziert man von der Engelsburg, auf der mächtig und überlebensgroß der Erzengel Michael sein Flammenschwert gen Himmel reckt, Richtung Petersdom, sieht man sich im Zentrum der katholischen Kirche. Die Vatikanischen Gärten, die Sixtinische Kapelle und das größte Gotteshaus der Erde ermöglichen auf einer Gruppenreise in Rom sakrale Kunstwerke zu inhalieren. Für den Besuch der Vatikanischen Museen dürfen Interessierte gut einen halbtägigen Aufenthalt einplanen. Etwas weiter südlich trifft man auf die weitläufigen Ausgrabungsstätten des „Forum Romanum“. Tausende Zuschauer fanden auf den Rängen des Kolosseums Platz und unter dem majestätischen Titusbogen betritt man die Welthauptstadt der Zeit von vor zweitausend Jahren.

Zum Schluss der Blick über Pompeji

Unabhängig davon, ob man sich per Fahrradreisen an die Ufer des Comer Sees begibt oder das von den Medici zum Juwel ausgebaute Florenz besucht; in Italien locken allerorts Kleinode und Bauwerke zum Staunen und Verweilen. Dabei genießt man im ganzen Land den gemächlichen, südländischen Flair des Stiefelstaates und darf sich in den zahlreichen Lokalitäten mit kulinarischen Spezialitäten verwöhnen lassen. In der Toskana befinden sich Weingüter in pittoresken, von Meter hohen Zypressen gesäumten Landschaften und auf Stromboli versinkt die Sonne glutrot in den Fluten des Meeres. Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Landes sind die Ruinen der Stadt Pompeji. Durch einen Ausbruch des benachbarten und noch immer aktiven Vesuvs zerstört, symbolisiert jenes ein Schaufenster in das Leben der römischen Zeit. Wer in den tiefen Krater des Berges blicken möchte, kann diesen auch per Rad erobern. Ein gut ausgebauter Weg führt über die Süd- und Westflanke des Vesuvs nach Norden. Auf 1281 Höhenmetern angekommen, liegt Besuchern sprichwörtlich ganz Italien zu Füßen und offeriert ein fulminantes Panorama auf das verwunschene, stimmungsvolle Eiland Capri.

Foto-Credit: (c) 2013 Westtours

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1 Kommentar

  1. Italien ist wirklich immerwieder eine Reise wert. Grade Südtirol hat es mir mit seiner Vielseitigkeit angetan. Ob wandern und geniessen im Sommer oder skifahren im Winter. Es gibt genug Möglichkeiten um es sich gutgehen zu lassen.